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Die
Tradition des Unterrichtens griff aus Mangel an geeigneten
Kinder-Instrumenten zumeist auf weitmensurierte Quartposaunen
zurück, die oft genug auch schlechter Qualität waren.
Der Anfangs-Unterricht auf der Altposaune fand lange Zeit wenig
Verfechter. Die im Jahre 1981 von Günter Frost erfundene und
beim Patentamt registrierte B-C-Posaune konnte im selben Jahr
mit einem Testmodell von Rainer Kurz, Berlin, im Unterricht
getestet werden. Die Brauchbarkeit der Idee wurde dabei zwar
nachgewiesen, aber Ansprache und Stimmung konnten absolut nicht
überzeugen und der Schüler mußte eine der üblichen "Riesen" in
Gebrauch nehmen; alsbald siegte bei dem Zehnjährigen König
Fußball über die Posaune.
Ein Pädagoge muß für Anfänger sehr gute Instrumente fordern. Das
Instrument sollte so konzipiert sein, daß es hohen
künstlerischen Ansprüchen genügt und Solisten und Komponisten
dazu verleitet werden, die neuen technischen Möglichkeiten zu
nutzen. Keinesfalls sollte von dem Grundmodell Tenorposaune, wie
es schon Praetorius in "Syntagma Musicum als "gemeine, rechte
Posaune" schilderte, abgewichen werden.
Tradition bewahren und etwas hinzufügen!
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